Bevölkerungsprognosen

Vorgehen

Das von uns angewandte Verfahren eignet sich für die Projektion einzelner Gebiete und für Gebietsgruppen. Die Prognose kann sich dabei sowohl auf Regionen als auch bspw. auf Bildungskategorien oder ethnische Gruppierungen beziehen.


Ein Beispiel

Stadt X: Prozentuale Veränderung der Altersklassen im Vergleich zum Ausgangszeitpunkt


Für die Ausgangspopulation, die nach Geschlecht und Altersjahrgängen aufgeteilt ist, werden das Geburtenniveau (Fertilität), das Sterblichkeitsniveau (Mortalität) und der Umfang der Wanderungen (Migration) definiert.

Darüber hinaus können Veränderungen relevanter Raten wie der Fertilitätsrate, der Lebenserwartung und der Migration berücksichtigt werden. Da das Wanderungssaldo (Zuzüge - Fortzüge) oftmals stark variiert, werden in der Regel unterschiedliche Szenarien (niedriges Wanderungssaldo - mittleres Wanderungssaldo - hohes Wanderungssaldo) von Bevölkerungsprognosen berechnet.


Unser Leistungsangebot

Der Auftraggeber erhält einen Berichtband und einen Tabellenband.

Neben der tabellarischen und graphischen Form der Darstellung ist in diesem “Paket“ die Erläuterung und Interpretation der Ergebnisse enthalten (siehe Beispielgraphik auf der Vorderseite).

Ergänzend bieten wir dem Auftraggeber eine zusammenfassende Präsentation zentraler Ergebnisse an, die durch Mitarbeiter des BASIS-Instituts auch vor verschiedenen Gremien zielgruppenorientiert präsentiert werden können. Gerne begleiten wir darüber hinaus die Diskussion, Generierung und Umsetzung von Maßnahmen (bspw. im Rahmen von Workshops und Zukunftswerkstätten).


Die Relevanz von Bevölkerungsprognosen

Der demographische Wandel in Deutschland und Europa, der v.a. durch einen Bevölkerungsrückgang und eine Alterung der Bevölkerung geprägt ist, lässt sich auf eine niedrige Geburtenrate seit Mitte der 60er Jahre und eine Steigerung der Lebenserwartung in den letzten Dekaden zurückführen.

Dies hat weitreichende gesellschaftliche, soziale und sozialstrukturelle Konsequenzen. Der Prozess wird nicht nur Auswirkungen auf die Systeme der sozialen Sicherung haben, sondern auch auf Wirtschaft und Beschäftigung und kommunale Planungsprozesse, auf z.B. Kindergarten-, Schul- und Altenheimplätze sowie auf Wohnraum und andere Infrastrukturen.

Aufgrund regionaler Differenzen, v.a. bei der Binnenwanderung und bei der Geburtenrate, werden sich die Folgen des demographischen Wandels unterschiedlich ausprägen.

Durch Bevölkerungsprognosen können solche Entwicklungen kleinräumig differenziert vorhergesagt und in Planungsprozesse eingebunden werden.

Bevölkerungsprognosen dienen hierbei v.a. als Grundlage der Bedarfsermittlung bei der Planung z.B. von Kindergärten, Schulen, Einrichtungen der Altenhilfe, in der Jugendhilfe- und Altenhilfeplanung, der Stadtplanung, insbesondere der stadtteilbezogenen Sozialplanung (Soziale Stadt) sowie der Flächennutzungsplanung, Planungen in der Wohnungswirtschaft u.v.m.


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