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Behindertenhilfeplanung
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Wieso Behindertenhilfeplanung?
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Die zukünftige demographische Entwicklung bringt deutliche Strukturveränderungen mit sich. Insbesondere ist zu erwarten, dass erstmals in Deutschland eine zahlenmäßig große und weiter wachsende Gruppe älterer Behinderter mit speziellen Bedürfnissen (hinsichtlich Pflege und medizinischer Unterstützung) leben wird.
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Diese Entwicklung muss in künftige Planungen einbezogen werden, um sich auf diese neue Situation einzustellen.
Eine optimale Behindertenhilfeplanung kann am besten gelingen durch:
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Verbindung von quantitativen und qualitativen Erhebungsmethoden
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Quantitativen Methoden dienen der Feststellung von Größenordnungen sowie der globalen Beschreibung von Strukturen und Zusammenhängen. Qualitative Erhebungsverfahren werden einbezogen, um ein anschaulicheres detailliertes Bild der Realität zu erhalten. Sie sind praxisnäher und eher geeignet, Betroffenheit zu vermitteln.
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Kooperation und Praxisbezug
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Behindertenhilfeplanung nützt den Betroffenen nur, wenn sie in Maßnahmen und Initiativen mündet. Planungserfolg in diesem Sinne lässt sich am ehesten dadurch erzielen, dass Betroffene, deren Verbände und die Träger von Maßnahmen intensiv in die Planung einbezogen werden. Die Erstellung eines Behindertenhilfeplans zielt daher auf die Initiierung einer kooperativen Planung und expliziter Praxisnähe (z.B. Installation einer Planungsgruppe unter Einbeziehung von Experten und Betroffenen).
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Implementierung von Modellen und Aktivierung
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Im Sinne einer praxisorientierten Planung wird versucht, nicht nur Fakten zu erheben, Zusammenhänge zu analysieren, Richtwerte zu diskutieren, daran Bedarf zu ermessen und Empfehlungen auszusprechen, sondern auch im Diskussionsprozess mit Behinderten und Trägern der Behindertenhilfe Maßnahmen zu entwerfen und diese gemeinsam mit ihnen (zumindest in der Anfangsphase) in die Praxis umzusetzen.
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Das BASIS-Angebot
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Organisatorische und inhaltliche Unterstützung bei der Einsetzung und Durchführung einer Planungsgruppe als zentrales Steuerungsgremium |
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quantitative Bestandserhebung zur Lebenssituation von Menschen mit Behinderung (z.B. mittels standardisierten Fragebogen) |
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Vergleich der Erhebungsergebnisse mit vorhandenen Statistiken (z.B. Entwicklung der Anzahl der Behinderten, Arten der Behinderung, Ursachen der Behinderung etc.) |
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qualitative Erhebungen (z.B. über Face-to-Face-Interviews) zu Themen wie Wohnen, Alltagsbewältigung, Soziales Umfeld, Beruf/Arbeit, Kindergarten/Schule etc. |
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Prognosen (z.B. über die künftige Anzahl der Menschen mit Behinderung) |
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Erstellung eines Behindertenhilfeplans inklusive eines Maßnahmenkatalogs |
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